Dein Hund verbringt viele Stunden am Tag in seinem Bett, entsprechend viel Fell, Staub und Dreck sammelt sich dort. Regelmäßiges Waschen hält den Schlafplatz hygienisch und schützt deinen Hund vor Milben und Flöhen. Hier erfährst du, welche Temperatur wirklich sauber macht, wie du beim Waschen Schritt für Schritt vorgehst und welcher Fehler ein orthopädisches Bett ruiniert.
Kurz gesagt: Wasche Bezüge und Decken alle ein bis zwei Wochen, gegen Milben und Flöhe hilft nur der 60-Grad-Waschgang mit Vollwaschmittel. Prüfe vorher das Pflegeetikett, verzichte auf Weichspüler und lass alles vollständig trocknen. Wichtig: Der Memory-Schaum-Kern eines orthopädischen Hundebetts darf nie in die Waschmaschine, du reinigst ihn nur mit einem feuchten Tuch.
Inhalt
Warum ein sauberes Hundebett so wichtig ist
Im Hundebett landet alles, was dein Hund so mitbringt: lose Haare, Hautschuppen und Speichel, dazu Dreck und Feuchtigkeit vom Spaziergang. Mit jedem Nickerchen arbeitet sich dieser Mix tiefer in Bezug und Füllung. Auf dunklen Stoffen bleibt das oft lange unbemerkt.
Tierarzt Mehdi Esmatparast empfiehlt gegenüber Deine Tierwelt deshalb, das Hundebett regelmäßig zu waschen. Bleibt es ungewaschen, wird es zum Nährboden für Bakterien, Hausstaubmilben, Flöhe und Pilze. Mögliche Folgen sind Hautinfektionen, Allergien und ein Geruch, der sich im ganzen Raum festsetzt.
Ein sauberer Schlafplatz ist also keine Kosmetik, sondern Gesundheitsvorsorge für deinen Hund. Dass dein Zuhause dabei frischer riecht, ist der angenehme Nebeneffekt.
Hundebett waschen: Welche Temperatur ist die richtige?
Für normale Verschmutzung und empfindliche Bezüge reichen 30 bis 40 Grad. Damit verschwinden Haare, Staub und leichte Gerüche, und der Stoff wird geschont.
Für echte Hygiene braucht es dagegen Hitze: Nach Angaben des Deutschen Allergie- und Asthmabunds (DAAB) sterben Hausstaubmilben erst ab 60 Grad zuverlässig ab. Hygienisch rein wird das Bett mit dem 60-Grad-Waschgang und einem bleichmittelhaltigen Vollwaschmittel in Pulverform. Eco- und Kurzprogramme halten die Temperatur laut Forum Waschen oft nicht lange genug und sind für die Hygienewäsche deshalb ungeeignet.
Die wichtigste Regel dabei: Das Pflegeetikett schlägt jede Empfehlung. Verträgt der Bezug keine 60 Grad, wäschst du so heiß wie erlaubt und nutzt die Alternativen aus dem Abschnitt zu Milben und Flöhen. Beim Neukauf achtest du am besten gleich darauf, dass der Bezug 60 Grad mitmacht.
| Temperatur | Das bringt sie | Wichtig zu wissen |
|---|---|---|
| 30 Grad | Schonend für empfindliche Bezüge, entfernt Haare und leichte Gerüche | Keine Wirkung gegen Milben und Flöhe |
| 40 Grad | Löst normale Verschmutzung | Tötet Milben ebenfalls nicht zuverlässig |
| 60 Grad | Tötet Hausstaubmilben und Flöhe, hygienisch sauber | Nur wenn das Etikett es erlaubt, ideal mit Vollwaschmittel-Pulver |
| Eco- und Kurzprogramm | Spart Strom | Hält die Temperatur oft nicht lange genug, für Hygienewäsche ungeeignet |
Pflegeetikett lesen: die wichtigsten Symbole
Die Pflegesymbole auf dem Etikett folgen dem international einheitlichen System von GINETEX. So liest du sie: Die Zahl im Waschbottich nennt die maximale Waschtemperatur. Ein Strich unter dem Bottich bedeutet Schonwaschgang, zwei Striche stehen für sehr milde Wäsche. Das Quadrat regelt das Trocknen, die Punkte im Kreis darin zeigen die erlaubte Trocknerstufe. Ein Kreis allein steht für die Profireinigung.
Schritt für Schritt: So wäschst du das Hundebett in der Waschmaschine
Bezug, Kissen und Decken wäschst du am besten in einer eigenen Ladung. Mit der richtigen Vorbereitung übersteht das Bett den Waschgang ohne Schäden, und deine Maschine bleibt weitgehend haarfrei. So gehst du vor:
- Schüttle das Bett draußen kräftig aus und sauge es anschließend gründlich ab, auch die Ritzen und Nähte.
- Prüfe das Pflegeetikett: Wie heiß darf der Bezug gewaschen werden, braucht er den Schongang, darf er in den Trockner?
- Zieh den Bezug ab, schließe den Reißverschluss und behandle Flecken punktuell vor.
- Ein bewährter Haushalts-Trick bei viel Fell: Gib den abgezogenen Bezug 5 bis 10 Minuten mit Trocknerbällen ins Kaltluft-Programm des Trockners. Die Haare landen so im Flusensieb statt in der Waschmaschine.
- Wasche Hundetextilien immer separat, sonst verteilen sich Haare und Tiergeruch in deiner übrigen Wäsche.
- Dosiere ein mildes, parfümfreies Sensitiv-Waschmittel sparsam. Für die 60-Grad-Hygienewäsche nimmst du stattdessen ein bleichmittelhaltiges Vollwaschmittel in Pulverform. Weichspüler bleibt im Schrank.
- Wähle das Programm: 60 Grad, wenn das Etikett es erlaubt, sonst die höchste zulässige Temperatur. Bei Strichen unter dem Waschbottich nimmst du den Schongang.
- Schleudere so hoch, wie es das Material verträgt. Das verkürzt die Trocknungszeit deutlich.
- Wische danach Türdichtung und Trommel aus und leere das Flusensieb. Warum das wichtig ist, liest du im Abschnitt zu Hundehaaren in der Maschine.
Das richtige Waschmittel
Waschmittelhersteller empfehlen für Tiertextilien ein mildes Sensitiv-Waschmittel ohne Duftstoffe, sparsam dosiert. Auf Weichspüler verzichtest du aus drei Gründen: Der intensive Duft ist für die feine Hundenase unangenehm. Rückstände können empfindliche Haut reizen. Und der Film, den Weichspüler auf den Fasern hinterlässt, kann die Saugfähigkeit des Stoffes verringern.
Orthopädisches Hundebett waschen: Der Memory-Schaum-Kern darf nie in die Maschine
Orthopädische Hundebetten haben einen Kern aus Memory-Schaum, der sich an den Körper anpasst und die Gelenke entlastet. Genau dieser Kern ist beim Waschen die große Schwachstelle: Der Schaum ist offenporig und saugt Wasser auf wie ein Schwamm, gibt es aber kaum wieder ab. Ein durchnässter Kern bleibt wochenlang feucht und beginnt von innen zu schimmeln.
Im Netz kursiert der Tipp, den Schaumkern in der Badewanne einzuweichen. Genau das ruiniert ihn.
So pflegst du das orthopädische Bett stattdessen: Den Bezug wäschst du laut Etikett, meist sind 30 bis 60 Grad erlaubt. Den Kern reinigst du nur punktuell, indem du Flecken mit einem feuchten Tuch abtupfst. Danach lässt du ihn mindestens 24 Stunden liegend an der Luft trocknen, aber nicht in der prallen Sonne, denn UV-Licht greift das Material an. Auch der Trockner ist für den Kern tabu. Sauge ihn zusätzlich alle 4 bis 6 Wochen ab. Für Latexkerne gilt: nur mit verdünntem Seifenwasser abwischen und 48 Stunden trocknen lassen. Merk dir die einfache Formel: Bezug waschbar, Kern nie.
Ein Kern aus Memory-Schaum oder Latex darf nie in die Waschmaschine und nie komplett eingeweicht werden. Der offenporige Schaum saugt sich voll, trocknet innen wochenlang nicht und beginnt zu schimmeln. Reinige den Kern nur punktuell mit einem feuchten Tuch und lass ihn danach mindestens 24 Stunden liegend trocknen.
Beim Neukauf lohnt der Blick aufs Etikett: Ein abnehmbarer, waschbarer Bezug erleichtert die Pflege enorm. Eine Auswahl findest du in unseren Hundebetten und Körben, inklusive orthopädischer Modelle.
Hundekissen, Hundedecke und Hundekorb richtig waschen
Rund um das Bett gibt es meist noch mehr zu reinigen. So gehst du bei Kissen, Decke und Korb vor.
Beim Hundekissen betrachtest du Bezug und Füllung getrennt. Füllungen aus Polyester oder Hohlfasern dürfen laut Etikett oft mit in die Maschine. Steckt dagegen ein Formschaum oder stecken Schaumflocken im Kissen, wäschst du nur den Bezug. Steht auf dem Etikett nichts zur Füllung, wäschst du zur Sicherheit ebenfalls nur den Bezug. Nach der Wäsche schüttelst du das Kissen kräftig auf, damit die Füllung nicht verklumpt.
Die Hundedecke ist der einfachste Fall: Wasche sie laut Etikett, viele Decken vertragen sogar 60 Grad. Ein Praxis-Tipp: Leg eine Wechsel-Decke auf das Bett. Die wäschst du öfter und mit weniger Aufwand, und das Bett darunter bleibt länger frisch.
Beim Hundekorb kommt es auf das Material an. Eine Plastikwanne wäschst du mit warmem Wasser und mildem Spülmittel aus und trocknest sie ab. Einen Weidenkorb saugst du ab und wischst ihn mit einem leicht feuchten Tuch ab. Lass das Geflecht danach gründlich an der Luft trocknen, sonst schimmelt es.
Hundebett trocknen: So verhinderst du Schimmel
Restfeuchte ist der häufigste Fehler nach der Wäsche. Bleibt das Bett innen feucht, bildet sich Schimmel, und der Geruch kommt schlimmer zurück als vorher. Lass deshalb alles komplett durchtrocknen, bevor dein Hund wieder einzieht. Ein einfacher Test: Fühlt sich die dickste Stelle noch kühl an, ist sie auch noch feucht.
In den Trockner darf das Bett nur, wenn das Etikett es erlaubt, und dann auf niedriger Stufe. Ansonsten trocknest du an der Luft: Schüttle das Bett mehrmals auf und wende es regelmäßig, je nach Dicke dauert das ein bis zwei Tage. Ein hoher Schleudergang aus der Anleitung verkürzt die Wartezeit deutlich. Für Memory-Schaum-Kerne gilt: mindestens 24 Stunden liegend trocknen, bei Latex 48 Stunden, und nie in der prallen Sonne. Plane die Wäsche am besten so, dass dein Hund übergangsweise einen anderen Schlafplatz hat, zum Beispiel eine frische Decke.
Hundehaare und Waschmaschine: vorher entfernen, danach reinigen
Ein Hundebett verliert beim Waschen erstaunlich viele Haare. Die lösen sich im Wasser nicht auf, sondern setzen sich in Trommel, Türdichtung und Flusensieb fest und tauchen bei der nächsten Wäsche auf deiner Kleidung wieder auf. Mit der richtigen Routine vorher und nachher bekommst du das Problem in den Griff.
Vor der Wäsche: Haare entfernen
Je weniger Fell in die Maschine gelangt, desto besser. Schüttle das Bett draußen aus und sauge es gründlich ab. Restliche Haare entfernst du mit einer Fusselrolle oder einem leicht angefeuchteten Gummihandschuh: Streichst du damit über den Stoff, rollen sich die Haare zusammen und lassen sich einfach absammeln. Bei sehr viel Fell hilft außerdem der Trockner-Trick mit dem Kaltluft-Programm aus der Anleitung oben.
Nach der Wäsche: Maschine reinigen
Wische nach jedem Waschgang mit Hundetextilien die Türdichtung und die Trommel mit einem feuchten Tuch aus und leere das Flusensieb. Lass die Tür danach offen stehen, damit die Maschine austrocknen kann. Hausgerätehersteller empfehlen außerdem, einmal im Monat einen leeren Waschgang bei 60 bis 90 Grad mit Vollwaschmittel laufen zu lassen. Das spült Haarreste und Ablagerungen aus der Maschine.
Hundebett desinfizieren: So wirst du Milben und Flöhe los
Desinfizieren heißt beim Hundebett vor allem Hitze, nicht Chemie. Die wirksamste Waffe ist der Waschgang bei mindestens 60 Grad, sofern das Etikett ihn erlaubt.
Hausstaubmilben: Hitze oder Frost
Laut DAAB sterben Hausstaubmilben erst ab 60 Grad zuverlässig ab. Was sich nicht heiß waschen lässt, kannst du stattdessen einfrieren: 48 Stunden bei minus 15 Grad töten die Milben. Wichtig dabei: Die allergieauslösenden Rückstände bleiben trotzdem im Stoff. Wasche das Textil nach dem Einfrieren deshalb so mild nach, wie es das Etikett erlaubt, um die Rückstände auszuspülen.
Flöhe: Das Bett ist nur der Anfang
Bei einem Flohbefall sind die erwachsenen Flöhe auf deinem Hund nur die Spitze des Eisbergs. Der Großteil der Population sitzt als Eier, Larven und Puppen in der Umgebung, Schätzungen gehen von über 90 Prozent aus. Die Expertenorganisation ESCCAP empfiehlt deshalb ein komplettes Programm: Wasche alle Liegeplätze und Decken so heiß, wie es das Etikett erlaubt, idealerweise bei mindestens 60 Grad. Sauge täglich und entsorge den Staubsaugerbeutel danach verschlossen im Hausmüll. Behandle alle Tiere im Haushalt mit einem geeigneten Mittel und wiederhole die Behandlung je nach Präparat nach 4 oder 10 Wochen. Der Aufwand lohnt sich, denn Flöhe können den Gurkenkernbandwurm übertragen. Nicht waschbare Textilien frierst du mehrere Tage bei minus 18 Grad ein, das ist gängige Praxis in der Schädlingsbekämpfung.
Bei Flohbefall reicht Waschen allein nicht. Der Großteil der Flohpopulation sitzt als Eier, Larven und Puppen in der Umgebung. Behandle alle Tiere im Haushalt mit einem geeigneten Präparat aus der Tierarztpraxis, wasche alle Liegeplätze bei mindestens 60 Grad, sofern das Etikett es erlaubt, und sauge täglich. Sonst beginnt der Kreislauf von vorn.
Wie oft solltest du das Hundebett waschen?
Als Faustregel empfiehlt Tierarzt Mehdi Esmatparast gegenüber Deine Tierwelt: alle zwei Wochen, bei Allergikern im Haushalt oder stark haarenden Hunden wöchentlich. Wie oft du wirklich wäschst, hängt vom Alltag ab. Die Tabelle zeigt dir die wichtigsten Situationen im Überblick:
| Situation | Empfohlener Rhythmus |
|---|---|
| Bezug und Hundedecke | Alle ein bis zwei Wochen |
| Komplettes Bett inklusive aller waschbaren Teile | Alle vier bis sechs Wochen |
| Allergiker im Haushalt oder stark haarender Hund | Wöchentlich |
| Flohbefall oder Milbenverdacht | Sofort, dann mehrmals pro Woche, bis der Befall vorbei ist |
| Nach Krankheit, Durchfall oder Malheur | Sofort |
Zwischen den Waschgängen hilft regelmäßiges Absaugen: Das verlängert die Frische und hält die Haarmenge im Zaum.
Geruch im Hundebett entfernen: Natron hilft, mit Grenzen
Wenn das Bett zwischen zwei Wäschen müffelt, hilft Natron, ein bewährtes Hausmittel gegen Gerüche. Streue das Pulver großzügig auf den trockenen Bezug und lass es einwirken, mindestens 30 Minuten, besser über Nacht. Danach saugst du das Natron gründlich ab. Auf dunklen Stoffen testest du es vorher an einer verdeckten Stelle. Erste Wahl bleibt trotzdem die Wäsche, Natron überbrückt nur die Zeit dazwischen.
Zwei beliebte Tipps kannst du dir dagegen sparen: Essig und Natron zusammen neutralisieren sich gegenseitig und bringen nichts. Und unverdünnter Essig kann die Stoffe angreifen.
Riecht das Bett trotz frischer Wäsche schnell wieder streng, lohnt ein genauer Blick auf deinen Hund. Anhaltender Geruch kann ein Hinweis sein, dass ein gesundheitliches Problem dahintersteckt, etwa Inkontinenz, eine Haut- oder Ohrenentzündung oder volle Analdrüsen. Lass das sicherheitshalber in deiner Tierarztpraxis abklären.
Fazit: Etikett lesen, heiß waschen, Kern trocken halten
Hundebett waschen ist keine Wissenschaft, wenn du drei Regeln beachtest. Erstens: Das Pflegeetikett hat immer das letzte Wort. Zweitens: Echte Hygiene gegen Milben und Flöhe schafft nur der 60-Grad-Waschgang, sofern der Bezug ihn verträgt. Drittens: Ein Memory-Schaum-Kern darf niemals nass werden, ihn reinigst du nur punktuell mit dem feuchten Tuch. Mit einem festen Rhythmus, etwa alle zwei Wochen für Bezug und Decke, wird die Wäsche zur schnellen Routine statt zur Großaktion. Und wenn dem alten Bett auch die beste Pflege nicht mehr hilft: In unseren Hundebetten und Körben findest du Nachschub, vom klassischen Kissen bis zum orthopädischen Bett.
Häufige Fragen zum Hundebett-Waschen
Wie oft sollte ich das Hundebett waschen?
Wasche Bezüge und Decken alle ein bis zwei Wochen, das komplette Bett alle vier bis sechs Wochen. Bei Allergikern im Haushalt oder stark haarenden Hunden empfehlen Tierärzte einen wöchentlichen Rhythmus. Nach einem Flohbefall oder einer Krankheit solltest du sofort waschen.
Bei wie viel Grad wird ein Hundebett hygienisch sauber?
Erst bei 60 Grad sterben Hausstaubmilben und Flöhe zuverlässig ab. Für hygienische Sauberkeit empfiehlt sich zusätzlich ein bleichmittelhaltiges Vollwaschmittel in Pulverform. Prüfe vorher das Pflegeetikett, denn viele Bezüge vertragen nur 30 oder 40 Grad. Eco- und Kurzprogramme erreichen die nötige Temperatur oft nicht.
Darf ich Weichspüler für Hundetextilien verwenden?
Nein, verzichte auf Weichspüler. Der intensive Duft ist für die feine Hundenase unangenehm, und Rückstände können empfindliche Haut reizen. Außerdem legt sich ein Film auf die Fasern, der die Saugfähigkeit verringert. Nimm stattdessen ein mildes, parfümfreies Sensitiv-Waschmittel und dosiere es sparsam.
Wie lange muss ein Hundebett nach dem Waschen trocknen?
Das Bett muss komplett durchtrocknen, bevor dein Hund es wieder nutzt, sonst droht Schimmel. An der Luft dauert das je nach Dicke ein bis zwei Tage, ein Memory-Schaum-Kern braucht nach feuchter Reinigung mindestens 24 Stunden. Ein hoher Schleudergang und regelmäßiges Aufschütteln verkürzen die Trocknungszeit.
Kann ich ein orthopädisches Hundebett mit Memory-Schaum waschen?
Den Bezug ja, den Kern niemals. Memory-Schaum saugt sich wie ein Schwamm mit Wasser voll, bleibt wochenlang feucht und schimmelt von innen. Wasche nur den abnehmbaren Bezug laut Pflegeetikett und reinige den Kern ausschließlich mit einem feuchten Tuch. Danach mindestens 24 Stunden lufttrocknen lassen.
Wie entferne ich Hundehaare aus der Waschmaschine?
Wische Trommel und Türdichtung nach jedem Waschgang mit einem feuchten Tuch aus und leere das Flusensieb. Einmal im Monat hilft ein leerer Waschgang bei 60 bis 90 Grad mit Vollwaschmittel. Damit erst gar nicht so viele Haare in die Maschine gelangen, saugst du das Bett vorher gründlich ab.
Quellen: DAAB zu Hausstaubmilben und Waschtemperaturen, ESCCAP zur Flohbekämpfung, Deine Tierwelt mit Tierarzt Mehdi Esmatparast und Forum Waschen zur Hygienewäsche.
Dieser Artikel ersetzt keine tierärztliche Beratung. Wenn dein Hund Krankheitszeichen zeigt oder du unsicher bist, wende dich an deine Tierarztpraxis.

